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Hochwasserschutz Amberg

Das Wasserwirtschaftsamt Weiden plant derzeit den Hochwasserschutz für die Stadt Amberg. Auf dieser Webseite stellen wir Ihnen die geplanten Maßnahmen in der Altstadt und im Norden von Amberg vor. Zusätzlich informieren wir Sie hier regelmäßig über Veränderungen und den aktuellen Stand der Planungen.

Warum sind Hochwasserschutz-Maßnahmen in Amberg wichtig und was ist geplant?

Die Vils fließt von Norden nach Süden durch die Stadt Amberg. Bei einem hundertjährlichen Hochwasser (HQ 100: ca. 100 m³/s) wäre die Altstadt im bestehenden Zustand zu einem großen Teil überschwemmt.

Ziel des Vorhabens ist der Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasser. Dafür werden sowohl innerörtliche Maßnahmen, als auch Maßnahmen im Norden von Amberg geplant. Das Ergebnis der Vorplanung verdeutlichte, dass ausschließlich Maßnahmen in der Altstadt nicht ausreichen, um sie vor einem Hochwasser zu schützen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden

Aktuelles zum Hochwasserschutz Amberg

Hochwasserschutz Amberg

Die Ausgangssituation und Planung

Ein innerörtlicher Hochwasserschutz kann allgemein mit Deichen, Mauern, mobilen Elementen und einer Binnenentwässerung hergestellt werden. In der Altstadt von Amberg kann ein mit wichtigen Belangen verträglicher Hochwasserschutz für ein hundertjährliches Hochwasser (HQ100) nicht umgesetzt werden:

  • Lager- und Anfahrmöglichkeiten für mobile Elemente sind nicht vorhanden
  • ein Aufbau der mobilen Elemente bis zur Schutzhöhe wäre in den beengten Platzverhältnissen in kurzer Zeit nicht möglich
  • Denkmalschutz
  • städteplanerische Aspekte
  • Erhalt der Wegebeziehungen

Allerdings bietet sich eine Rückhaltung des Hochwassers oberhalb von Amberg an: mit einem Hochwasserrückhaltebecken kann in der Vilstalaue ein Rückhaltevolumen von etwa 2,8 Mio. m³ erreicht werden.

Ein bestimmter Drosselabfluss aus dem Rückhaltebecken kann während eines Hochwasserereignisses in der Altstadt mit überschaubaren und verträglichen Hochwasserschutzmaßnahmen beherrscht werden.

Unterzeichner

OB Michael Cerny (Zweiter von links) und Behördenleiter M. Rosenmüller unterzeichnen 2017 die Planungsvereinbarung. Bild: Wolfgang Steinbacher

Die Planer verfolgen das Ziel, die Hochwasserschutzelemente in der Altstadt zu minimieren und optimal ins Stadtbild zu integrieren. Ab Januar 2021 werden die Feldarbeiten für die Baugrunduntersuchungen durchgeführt. Die Leistung wurde im November 2020 ausgeschrieben.

Logo der Stadt Amberg

Die Stadt Amberg hat sich mit Stadtratsbeschluss im Sommer 2017 für die Planungen zum Hochwasserschutz Amberg ausgesprochen. Das Wasserwirtschaftsamt Weiden hat als zuständiger Bauherr die Objektplanung im Februar 2018 an das Ingenieurbüro RMD Consult GmbH vergeben. Die Finanzierung der Planung und Baumaßnahme erfolgt durch den Freistaat Bayern. Die Stadt Amberg ist mit 35 % an den Kosten beteiligt. Weitere Informationen zum Thema Finanzierung und Kostenträger erhalten Sie in unseren FAQs.